OsteoVitalis Blog

Hier erhalten Sie fundierte Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zur Rotlichttherapie, praxisnahe Anwendungstipps sowie Impulse aus Tierphysiotherapie und Senior Care – für mehr Mobilität, Vitalität und Lebensqualität Ihrer Haustiere.

Gelenkprobleme bei Hunden

Gelenkprobleme bei Hunden

In der heutigen Population von Haushunden stehen sowohl Rasse- als auch Mischhunde unter dem Einfluss gezielter Zuchtentscheidungen. Bei großen Hunderassen richtet sich die Selektion häufig auf Körpergewicht, Knochenstärke und Kraft, was zu einem Missverhältnis zwischen Skelettbelastung und Belastbarkeit der Weichteilstrukturen führt. Dies begünstigt die Entwicklung orthopädischer Erkrankungen wie Hüft- und Ellbogendysplasie oder Kreuzbandrupturen.

Kleinen und kurzschnäuzigen Zwergrassen hingegen wird aus ästhetischen Gründen oft eine extrem kompakte Körperform zugezüchtet, was strukturelle Probleme wie Patellaluxationen, Bandscheibenprobleme oder das Brachyzephale Syndrom zur Folge haben kann. Insgesamt verstärken züchterische Auswahlkriterien genetische und strukturelle Schwachstellen, die unter natürlichen Selektionsbedingungen kaum bestehen würden.

Gelenkprobleme bei Katzen

Gelenkprobleme bei Katzen

Im Gegensatz dazu stehen bei Katzen weniger entwicklungsbedingte Strukturdefekte im Vordergrund, sondern vor allem traumatisch bedingte Veränderungen des Bewegungsapparates. Sprünge, Stürze aus großer Höhe, Jagd- und Spielverhalten sowie Revierkämpfe können zu Gelenkluxationen, Band- und Weichteilverletzungen sowie Wirbelsäulenverletzungen führen. Solche Läsionen begünstigen chronische Schmerzen und Arthrosen.

Bemerkenswert ist, dass Arthrose bei Katzen stark unterdiagnostiziert ist. Studien zeigen, dass die Prävalenz von Arthrose bei Katzen über 6 Jahren mehr als 61 % beträgt, die klinische Schmerzsymptomatik jedoch häufig subtil und schwer zu erkennen ist. Katzen zeigen Schmerzen nur selten als deutliche Lahmheit, sondern eher durch unauffällige Verhaltensänderungen, wie reduzierte Sprungbereitschaft, geringere Aktivität, Vermeidung höherer Ebenen und vermindertes Spielverhalten. Insbesondere bei älteren Katzen wird Arthrose daher oft übersehen und bleibt unbehandelt.

Die gezielte Unterstützung der Regeneration von Gelenken, Bändern, Muskulatur und neuronalen Strukturen nach Traumata ist daher entscheidend, um Mobilität, Komfort und Lebensqualität von Katzen langfristig zu erhalten.

Mein altes Bubale –

ich tue alles, um ihm seine Beschwerden zu erleichtern.

Mein altes Bubale –ich tue alles, um ihm seine Beschwerden zu erleichtern.

Diesen Satz hören wir häufig von Haltern älterer Hunde oder Katzen mit Arthrose.

Die Rotlichttherapie wurde genau für solche Situationen entwickelt: schonend, stressarm, nicht invasiv und gut verträglich – besonders für Senioren.

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